Heute vor 64 Jahren endete die Kubakrise, und die Welt atmete auf.
Dreizehn Tage lang standen die USA und die Sowjetunion am Rand eines Atomkriegs.
Am 28. Oktober 1962 verkündete Chruschtschow über Radio Moskau den Abzug der sowjetischen Raketen aus Kuba.
Im Gegenzug verzichteten die USA auf eine Invasion Kubas und zogen, damals geheim, ihre Atomraketen aus der Türkei ab.
Beide Seiten gaben nach, und beide konnten ihr Gesicht wahren.
Kennedy und Chruschtschow hielten den Kontakt, obwohl das Misstrauen groß war.
Danach entstand der „Heiße Draht“ zwischen Washington und Moskau, und 1963 folgte das erste Abkommen gegen Atomtests.
Die Kubakrise zeigt, dass Gespräche mit dem Gegner Leben retten können, auch in der größten Gefahr.
Heute ist die Lage wieder ernst, und erneut stehen sich Atommächte gegenüber.
MENSCHLICHE WELT vertritt die Auffassung, dass verantwortungsvolle Politiker auch heute miteinander sprechen müssen, mit Respekt vor dem Gegenüber und mit der Bereitschaft zum Ausgleich.
Auch die EU kann viel für den Frieden tun, wenn sie ernsthaft auf Diplomatie und Verhandlungen setzt.
Frieden ist unser gemeinsamer Auftrag.
Dieser Beitrag erschien zuerst im TAGESLICHT Magazin: 28. Oktober 1962: Als Diplomatie den Atomkrieg verhinderte







